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Fachgerechte Baumpflege oder Verstümmelung!

 

Die Beweggründe Bäume zu schneiden sind sehr unterschiedlich, wie z.B. zu viel Schatten, zu groß oder zu hoch, weniger Laubanfall, Totholz entfernen, Angst vor Astausbrüchen oder Sturmschäden u.a.

 

 

Das traurige Ergebnis ist sowohl in Privatgärten als auch in öffentlichen Anlagen immer wieder zu sehen: völlig verstümmelte bzw. zusammengestutzte Bäume und Sträucher. Ihre ursprüngliche baum- oder strauchtypische Wuchsform ist nicht wieder zu erkennen und wird sich teilweise auch nicht wieder einstellen. Die extremste Art Bäume zu kürzen ist das Kappen des Stammes und der dicken Äste. Dies wird in der Baumpflege als baumzerstörendes Absetzen der Krone bezeichnet.

stark zurückgeschnittene Robonie
gekappte Kastanie Durch zu überzogenen Rückschnitt wird das Gleichgewicht zwischen Krone, Stamm und Wurzeln der Bäume zerstört. Die Folgen, die sich häufig erst nach Jahren zeigen, sind z. B. Fäulnis an großen Schnittwunden oder das Absterben von ganzen Wurzelteilen. Greifen Pilze an, kann es zu Wurzelfäule im Verborgenen bzw. zu Morschungen im Stamm oder in der Krone kommen und die Stand- oder Bruchsicherheit werden stark gefährdet.
In der Baumkrone wird der extreme Rückschnitt sehr schnell sichtbar, da der Baum die verlorengegangene Blattmasse schnell wieder aufbauen will. Dicht stehende junge Austriebe an den Schnittstellen sind erkennbar. Diese langschössigen Austriebe verwachsen sehr schlecht mit der Schnittstelle und sind später äußerst bruchgefährdet. Damit erhöhen sich der zukünftige Pflegeaufwand und das Bruchrisiko. ausgetriebene Linde

 

Die fachliche Beratung und Unterstützung geschulter Fachfirmen hilft, solche Fehlentwicklungen weitestgehend zu vermeiden.